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Nov 23, 2010

Knesset beschließt Volksabstimmungsgesetz zu annektierten Gebieten

Die Knesset hat am Montag ein Gesetz verabschiedet, dass jegliche Entscheidung über einen Abzug von israelischem Hoheitsgebiet an ein Referendum bindet. Das mit einer Mehrheit von 65 gegen 33 Stimmen (und 22 Enthaltungen) beschlossene Gesetz tritt unmittelbar in Kraft.

Da das Gesetz sich nur auf souveränes israelisches Territorium bezieht, würde für einen Abzug aus Teilen des Westjordanlands keine Volksabstimmung erforderlich sein. Eine solche wäre jedoch für eine Aufgabe Ostjerusalems oder der Golan-Höhen erforderlich, da beide von Israel annektiert wurden. Auch die Abtretung israelischer Gebiete im Rahmen eines Gebietstauschs mit den Palästinensern zur Wahrung der Siedlungsblöcke müsste durch ein Referendum bewilligt werden.

Würde bei zukünftigen Abzugsplänen eine Zweidrittelmehrheit in der Knesset gefunden werden, wäre keine Volksabstimmung fällig.

Das von Likud-Abgeordneten initiierte Gesetz wurde auch von Ministerpräsident Binyamin Netanyahu unterstützt. Oppositionsführerin Tzipi Livni stimmte mit der großen Mehrheit ihrer Fraktion dagegen. Den Abgeordneten der Arbeitspartei (AVODA), die der Regierungskoalition angehört,  stand es frei, sich ihrem Gewissen nach zu entscheiden. Die meisten von ihnen votierten dagegen; nur ein Avoda-Minister, Shalom Shimhon stimmte dafür, die drei anderen, darunter der Parteivorsitzende Ehud Barak, enthielten sich der Stimme.

(Haaretz, 23.11.10)

Jul 27, 2010

Beit ha Gefen

Das Angebot an Israelis, Palästinenser nicht nur als Bomben werfende Terroristen, sondern auch als bildende Künstler, Schriftsteller und Musiker wahrzunehmen, wird in Haifa mit dem Begegnungshaus 'Beit ha Gefen' (Haus der Weinrebe) gemacht. Eine Darstellung der Grundphilosophie des Hauses gibt dieser Film.

Die Jugendaustausch-Gruppe 2010 aus Bad Oldesloe hat dort am 19. Juli während einer Führung durch einen Palästinenser die verschiedensten, öffentlich an Hauswänden dargestellten Kunstwerke und Gedichte erklärt bekommen. Hier waren jüdische und muslimische Künstler in gleichem Ausmaß vertreten,

Eine der Künstlerinnen ist die Jüdin Michal Tuma, die nicht nur künstlerisch, sondern auch privat sich sehr für die Aussöhnung zwischen Israelis und Palästinensern eingesetzt hat. Sie hat zwei Söhne von verschiedenen Ehemännern. Ihr erster Mann war Jude, so erzog sie den ersten Sohn nach den jüdischen Gebräuchen, ihr zweiter Mann war Muslim, daher wuchs dieser neben seinem jüdischen Bruder nach moslemischen Regeln auf, eine friedliche Koexistenz in der eigenen Familie.



"Reviving the tree of life" von Michal Tuma


Jul 25, 2010

One-state- or two-states-solution?

Uri Avneri gives an interesting insight on the political future of Israel.
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Jul 4, 2010

UN-Büro zur Überwachung der Menschenrechte

UN-Organisation OCHAOPT

BeZelem - Menschenrechtsorganisation in Israel

Die Israelische Menschenrechtsorganisation BeZelem, beschreibt die Menschenrechtsverletzungen in Israel nicht nur einäugig.

B'Tselem in Hebrew literally means "in the image of," and is also used as a synonym for human dignity. The word is taken from Genesis 1:27 "And God created humans in his image. In the image of God did He create him." It is in this spirit that the first article of the Universal Declaration of Human Rights states that "All human beings are born equal in dignity and rights."

Feb 21, 2010

Ferien vom Krieg

Fast 40 Besucher im Bella Donna Veranstaltungssaal waren am Sonntag  schwer beeindruckt vom Bericht der in Brühl bei Bonn lebenden Deutsch-Palästinenserin Rose Kasabre-Bauer über das Projekt „Ferien vom Krieg“.  Seit 1994 läuft diese Projekt, das Jugendliche aus verschiedenen – miteinander verfeindeten - Völkern  zusammenbringt und sie erleben lässt, wie die jeweils andere Seite „tickt“, und dass die Kontrahenten gar nicht das personifizierte  Böse sind, wie es die Propaganda der eigenen Seite immer behauptet.

Ursprünglich war dieses jährlich wiederholte „Graswurzel“-Projekt auf den Balkan ausgerichtet, seit 2002 werden aber auch jüdische Jugendliche aus Israel und muslimisch oder christliche Jugendliche aus den Palästinensergebieten nach Deutschland eingeladen, damit sie sich hier begegnen. Beide Seiten stellten immer wieder fest, wie wenig sie voneinander wissen, erzählt Kasabre-Bauer. Nach den zweiwöchigen Begegnungen seien oft interkulturelle Freundschaften entstanden, aber auf jeden Fall Respekt gegenüber der „anderen“ Seite.  Viele Palästinenser wagten allerdings zu Hause nicht zu berichten, dass sie in Deutschland mit Israelis gesprochen hätten, da dies in Palästina  als Kollaboration missverstanden würde. Auch manche israelische Jugendliche, die auf einmal mit Verständnis für die palästinensische Situation in ihre Familien zurückkehrten, würden Schwierigkeiten erleben.
Im Anschluss an ihre Reportage konnten die Gäste arabisch-israelische Köstlichkeiten, wie Pita mit Felafel, Humuss, Tachina und Salat oder den süßen Asawah-Röllchen probieren, die Brigitte  Jokisch vom Freundeskreis Beer Yaacov zubereitet hatte, oder Linsensuppe, Spinat-Taschen, Couscous-Salat und ebenfalls Asawah-Röllchen, die Kasabre-Bauer und Andrea Hagolani (Weltladen) mitbrachten.
Außerdem waren viele Informationsschriften zum „Ferien vom Krieg“-Projekt  und über den Nahost-Konflikt zu erwerben, sowie eine Vielzahl palästinensischer Keramiken (die auch weiterhin über den Weltladen im Bella Donna Haus erhältlich sind).

Bild 1: Rose Kasabre-Bauer mit Keramik aus Hebron
Bild 2: Vortrag im Veranstaltungsraum der Bella Donna

Dec 20, 2009

Frauen proben Frieden

Datum: 21.02.2010 11.00 Uhr - 13.00 Uhr
Ort:  BELLA DONNA HAUS
Veranstalter: Weltladen, Freundeskreis Beer Yaacov, Bella Donna
Die Deutsch-Palästinenserin Rose Kasabre-Bauer berichtet über ihr Friedensprojekt, bei dem sie in Aachen Begegnungen zwischen palästinensischen und israelischen Frauen organisiert. Dabei geht es nicht nur um die Anteile der Frauen am Konflikt zwischen beiden Völkern, sondern auch um Alltagsprobleme, die aber Schlüssel zum Verständnis der fremden Kulturen, Lebensumstände und Leiden sein können.

Anschließend gibt es die Möglichkeit, orientalische Speisen zu kosten, palästinensische Handwerkskunst zu bestaunen und zu kaufen sowie Bücher und anderes Informationsmaterial zu erwerben.

Mehr Informationen: http://www.ferien-vom-krieg.de
More information: http://www.vacation-from-war.com/

Mar 7, 2009

Movie Gaza

Joni Gudman war einer der Macher von "Walzer mit Bashir" (Golden Globe Gewinner 2009). Hier ist ein aktueller Kurzfilm zum Thema Gaza von ihm sowie eine Hindergrundinformation.

Sep 11, 2008

Israeli and Palestine Physicists collaborate at CERN


Text from Newsletter of the Israeli Embassy in Germany

Israel spielt eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung des Teilchenbeschleunigers

40 israelischen Professoren, Doktoranden, Studenten und Technikern arbeiten an den Vorbereitungen der heutigen Inbetriebnahme des gigantischen Teilchenbeschleunigers, Large Hadron Collider (LHC) im Europäischen Zentrum für Teilchenphysik (CERN) an der französisch-schweizerischen Grenze.

Offiziell hat Israel in diesem Projekt einen Beobachterstatus, tatsächlich wird es als vollwertiges Mitglied betrachtet.

Das Projekt führte zu einer Reihe von unerwarteten Kooperationen: Israelische Wissenschaftler arbeiteten mit Ingenieuren der Pakistanischen Atombehörde zusammen, ebenso wie mit iranischen und libanesischen Kollegen. Eine besonders berührende Zusammenarbeit entwickelte sich mit der jungen palästinensischen Wissenschaftlerin Varva Benora von der Birzeit-Universität in Bethlehem. Am Ende der Arbeiten feierten israelische, libanesische und palästinensische Wissenschaftler gemeinsam und hängten ihre Fahnen nebeneinander.

(Technion, ynet, 10.09.08)