Jan 25, 2017
Dec 31, 2016
Mar 18, 2010
Y we are so close?
We, the german resp. the european male living beings, or more precisely - our ancestors - come from the Near East!
So in visiting Israel we are visiting close relatives!
The scientific proof is given here
The scientists investigated the Y-chromosome, which is independent of the mother, the son gets it from his father, who got it from his father and so on.
Obviously the german girls liked the clever near-east -farmer-boys more than the german blondinim ;-)
The longer version of the scientists:
Arguably the most important cultural transition in the history of modern humans was the development of farming, since it heralded the population growth that culminated in our current massive population size. The genetic diversity of modern populations retains the traces of such past events, and can therefore be studied to illuminate the demographic processes involved in past events. Much debate has focused on the origins of agriculture in Europe some 10,000 years ago, and in particular whether its westerly spread from the Near East was driven by farmers themselves migrating, or by the transmission of ideas and technologies to indigenous hunter-gatherers. This study examines the diversity of the paternally inherited Y chromosome, focusing on the commonest lineage in Europe. The distribution of this lineage, the diversity within it, and estimates of its age all suggest that it spread with farming from the Near East. Taken with evidence on the origins of other lineages, this indicates that most European Y chromosomes descend from Near Eastern farmers. In contrast, most maternal lineages descend from hunter-gatherers, suggesting a reproductive advantage for farming males over indigenous hunter-gatherer males during the cultural transition from hunting-gathering to farming.
Feb 26, 2010
Historischer Fund: Jerusalemer Stadtmauer aus dem 10. Jh. v. Chr
Das Mauerstück befindet sich in dem als Ophel bekannten Areal zwischen der Davidstadt und der südlichen Begrenzung des Tempelbergs und ist 70 Meter lang und sechs Meter hoch.
Eilat Mazar vor der Mauer (Foto: Hebrew University)
„Die Stadtmauer, die freigelegt wurde, zeugt von einer herrschaftlichen Präsenz. Ihre Stärke und Bauform deuten auf ein großes technisches Niveau hin“, berichtet Ausgrabungsleiterin Dr. Eilat Mazar. „Ein Vergle ich dieses jüngsten Fundes mit Stadtmauern und Toren aus der Zeit des Ersten Tempels sowie Tonscherben vor Ort versetzen uns in die Lage, mit größter Wahrscheinlichkeit annehmen zu können, dass es sich bei der Mauer um jene handelt, die König Salomon in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts v. Chr. in Jerusalem errichtet hat.“
Weitere Informationen zu dem spektakulären Mauerfund gibt es unter dem folgenden Link: http://www.huji.ac.il/cgi-bin/dovrut/dovrut_search_eng.pl?mesge126691593732688760
(Hebräische Universität Jerusalem. 23.02.10)
Dec 22, 2009
Antikes Wohnhaus in Nazareth entdeckt
Archäologen der Israelischen Altertumsbehörde (IAA) haben in Nazareth ein Wohnhaus aus der Zeit von Jesus freigelegt. Damit wurden erstmals Überbleibsel der frührömischen Epoche in der nordisraelischen Stadt entdeckt.
Die IAA hatte mit kleineren Ausgrabungen neben der Verkündigungskirche begonnen, da dort ein neues Gebäude des International Mariam Center entstehen soll.
Foto: Assaf Peretz/IAA)
Ausgrabungsleiterin Yardena Alexandre äußerte sich zu dem neuen Fund: „Die Entdeckung ist von größter Bedeutung, da sie erstmals ein Haus des jüdischen Dorfes Nazareth zeigt und dadurch Licht auf die Lebensweise zur Zeit von Jesus wirft. Das Gebäude, das wir gefunden haben, ist klein und bescheiden und höchstwahrscheinlich typisch für die damaligen Behausungen in Nazareth. Aufgrund der wenigen schriftlichen Quellen, die es gibt, wissen wir, dass Nazareth im 1. Jh. n. Chr. ein kleines jüdisches Dorf war, das in einem Tal lag. Bisher sind eine Reihe von Gräbern aus der Zeit von Jesus in Nazareth gefunden worden; allerdings sind keine Sieldungsüberreste entdeckt worden, die dieser Zeit zugeschrieben werden.“
(aus Mitteilungen des Außenministeriums des Staates Israel, 21.12.09)
Dec 18, 2009
Chanukka und Makkabi
Neue Forschung zu Chanukka: Keine Zwangshellenisierung
Entgegen der gängigen Meinung im Zusammenhang mit dem Chanukka-Fest und dem Sieg der Makkabäer über die Seleukiden, hat der griechische Herrscher Antiochus IV den Juden trotz des Verbots jüdischer Rituale die Hellenisierung wohl nicht aufgezwungen.
Zu diesem Ergebnis ist zumindest Doron Mendels, Professur für alte Geschichte an der Hebräischen Universität, in einem Forschungsbeitrag gelangt, der jüngst in dem von seinen Kollegen Lee I. Levne und Daniel R. Schwartz herausgegebenen Band „Jewish Identities in Antiquity“ veröffentlicht worden ist.
Mendel schreibt, dass das griechisch-seleukidische Königreich in den 60er Jahren des 2. Jh. v. Chr. den Juden die Einhaltung ihrer rituelle Gebote zwar untersagt, gleichwohl aber nicht von ihnen verlangt hätte, sich hellenistische Praktiken anzueignen, wie gemeinhin seit Jahrhunderten kolportiert wird.
Die Analyse der schriftlichen Quellen zeigt Mendels zufolge, dass die Frage der Hellenisierung zu jener Zeit praktisch keine Rolle gespielt habe. Tatsächlich hätte sich nur eine Minderheit der jüdischen Bevölkerung hellenisiert, und zwar ohne Zwang von Seiten der Herrscher.
Auf beiden Seiten der Revolte gegen die Seleukiden habe es sowohl die traditionellen Gebote achtende Juden als auch Griechisch sprechende Juden gegeben.
In den Augen Mendels sind diese Unterscheidungen von großer Bedeutung für unser Verständnis der jüdischen Geschichte; bringen sie doch eine Diskrepanz zwischen dem Hellenisierungsmythos – der eine Metapher für den Kampf um jüdische Kontinuität durch die Zeiten geworden ist – und den tatsächlichen historischen Entwicklungen der damalige Zeit zum Ausdruck. Eine wirkliche Verbindung zwischen der Hellenisierung und dem Kampf um jüdische religiöse Autonomie habe es nicht gegeben.
(Hebräische Universität Jerusalem, 10.12.09)
Sefer Chassidim
"Wenn ein Jude einen Nichtjuden töten will, dann hilf dem Nichtjuden!"
Feb 27, 2009
Relikte aus Zeiten des Ersten und Zweiten Tempels südlich Jerusalems ausgegraben
Die Überbleibsel weisen verschiedene Räume um einen Hof auf, in dem ein Brennofen und Tongefäße gefunden wurden, sowie Gruben, landwirtschaftliche Geräte und unterirdische Silos. Die Töpfereien werden auf das 8. JH v.d.Z. geschätzt, die Zeit des Ersten Tempels. Die Arbeiter waren zudem überrascht, sehr viele königliche Siegelbilder aus der Zeit der Herrschaft von König Hezekiah, König von Judäa zu jener Zeit zu finden.
Dieses Gebäude wurde schätzungsweise mit Jerusalem und Judäa während der babylonischen Eroberung zerstört.
Während der byzantinischen Zeit wurde die Gegend wiederbesiedelt, als sich Kloster und Gehöfte zwischen Jerusalem und Bethlehem ansiedelten.
Vor ungefähr drei Jahren sind die beeindruckenden Ruinen von einem Kloster aus jener Zeit ausgegraben worden. Diese und die jüngsten Funde beweisen, dass es sich hierbei um „Metofa“ handelt, was in den Schriften der Kirchenväter der byzantinischen Periode Erwähnung findet. Der Name des arabischen Dorfes Umm Tuba ist eine Ableitung von „Metofa“, dem biblischen „Netofa“, welches jener Ort war, von denen zwei der Helden Davids stammen (2 Samuel 23:28-29).
(Sprecher der Antiquitätenbehörde, 23.02.09)
Feb 5, 2009
Historischer Schatz im Bible Lands Museum
Foto: Bible Lands Museum
Das Stück offenbart die Wurzeln des hebräischen Kalenders im alten Babylonien und wirft gleichzeitig ein Licht auf die religiösen Praktiken der Babylonier zur Zeit Abrahams. Der verstorbene Gründer des Bible Lands Museums, Eli Borowski, hat die Tafel als „das wichtigste Dokument zum historischen Verständnis der „Wiege der Menschheit“ bezeichnet.
Die Keilschrifttafel führt die Besucher des Museums in den antiken Monat Shabatu vor 4000 Jahren zurück. Sie ist das einzig bekannte Beispiel eines Textes, der das tägliche Ritual in den Tempeln des Stadtstaats Larsa im alten Mesopotamien beschreibt. In mehr als 630 Zeilen werden die Tempelriten während des Monats Shabatu wiedergegeben. Der Monat ist mit dem hebräischen Monat Shvat identisch.
(Yedioth Ahronot, 04.02.09)
